Media Monday #490

Neue Woche, neuer Media Monday, vom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos nun schon über 320 mal seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv. An dieser Stelle viele Grüße an Argamae, mit dem ich wieder gebrettspielt habe (-> #7), dem ich herzlich zu seinem 50. Video in seinem Youtubechannel gratuliere. Schaut mal vorbei!

1. Wenn es etwas gibt, das mich jüngst begeistert hat, dann ist es The Mandalorian. Die erste Staffel ist gut, aber bei der zweiten ist eine Folge besser als die andere. Wahnsinn, tolle Handlung, absolutes Star Wars-Feeling, aufgreifen des Star Wars-Kosmos, gut eingebettet, neues, altes und ein süßes Baby Joda. Genau das Gegenteil von Star Trek Discovery.

2. Insbesondere sonntags schätze ich es ja mittlerweile sehr, mich über die Texte zum Media Monday. Für mich ein tolles Ritual zum Wochenausklang – und wie einige Leser berichten, für sie ein Einklang in die Woche. Danke dafür!

3. Ein Wunsch beim RPGwichteln hat mich jüngst dazu inspiriert, über Vorurteile bei Rollenspielen nachzudenken. Folge im Dezember …

4. Könnte ich nur wie ich wollte (und es kein Corona gäbe), wäre dringend eine RPGsession angesagt…

5. Eigentlich wäre es schön, wenn in den verbleibenden anderthalb Monaten des Jahres zumindest die Schulen offenbleiben, und indirekt auch mein Arbeitsplatz.

6. Mein Lieblingsplatz daheim ist mein Bett. Gemütlich warm, gerade tippere ich hier, Laptop oder Tablet anbei und gute Lektüre in Reichweite …

7. Zuletzt habe ich Argamae wiedermal drei Brettspiele angetestet und das war ein wahres Fest , weil alle drei richtig gut waren.

Dungeon Roll 1st Edition ist ein schnelles Dungeonkniffeln gegeneinander. In drei Märschen in den Dungeon muss man möglichst viele EP sammeln, daher möglichst tief kommen und möglichst viele Schätze zu sammeln, oder die ausgeben, um tiefer zu kommen …



In Crypt Hunters, angesiedelt im Warhammer: Age of Sigmar-Universum, kämpfen sich drei Stormcasts und ihr Hund durch 1.000 Grüfte unter Glymmschmiede, um ein Artefakt zu reaktivieren, welches die Untoten zerschmettert. So werden die Stormcasts Runde um Runde von den Geistern (Nighthaunts) attackiert und versuchen sich den Weg zu bahnen. Coole Sicht- und Erkundungsmechanik, macht Spaß, auch wenn ich an einigen Plättchen gescheitert bin. Man muss einmal durch den Stapel durch, unten wartet dann das Artefakt. Für den Preis von etwa 30 Euro mit 13 coolen Minis, feines Teil! Ich hatte mit Philipp neulich drüber gepodcastet (Link), Argamae hat schon ein Youtube drüber gemacht.



Hammer des Abends war allerdings Winziges Verlies {OT: One Deck Dungeon} (Link): eine kleine Box für 25 Euro, in der mehr Dungeoncrawler drin steckt als in manchen anderem Produkt. Solo oder zu zweit (oder mit zwei Boxen auch zu viert) wird durch drei Dungeonebenen gepflügt und Monster wie auch Hindernisse besiegt. Dazu muss man bestimmte Würfelkombos aus Attributen sammeln: gelbe Kampfwürfel, rote Flinkheitswürfel oder blaue Magiewürfel – oder schwarze Heldenwürfel, die ich für alle drei Farben einsetzen kann. Als erstes muss die Panzerung ausgeschaltet werden, dann die übrigen Felder. Bleiben welche leer, machen die Schaden, kosten Zeit etc. Apropos Zeit: Die wird in Karten gemessen, die vom Dungeonstapel ungesehen abgelegt werden. Dann erhält man das Monster (oder die Falle) als Beute, entweder nimmt man es als Gegenstand (typischerweise wird ein Attribut verbessert), Fertigkeiten (Gib einen Würfel auf, erhalte dafür … oder Würfle einen Würfel erneut etc.), Erfahrungspunkte (Stufenaufstieg: es gibt Tränke, ggf. Heldenwürfel dazu und man kann mehr Gegenstände und Fertigkeiten haben) oder Tränke (erstmal eine neue Wirkung, z.B. Mana: Würfele drei blaue Würfel, dazu einen neuen Marker, der auch für alte Wirkungen ausgegeben werden kann). Ist man durch die drei Ebenen durch, lauert der Endgegner – bei uns ein Drache, ein erstaunlich knapper Kampf. In den ersten beiden Runden hatten wir ihm 5 von 6 Lebenspunkten abgezogen ohne Schaden zu kriegen, danach wurde es aber deutlich schwieriger und wir haben noch drei Runden gebraucht … Und das Ding hat eine Kampagnenmechanik, wenn auch eine kleine. Etwas, das man bei der Konkurrenz allzuoft vergisst. Der SC erhält einige EP, die er auf einen Zettel ankreuzt mit 4 mal 4 Vorteilen und nach und nach freischaltet. So kann meine Paladinin (alle 5 Charaktere sind übrigens weiblich …) nun einen gelben gegen einen roten Würfel tauschen, die Schützin hatte imho eine Anfangsfertigkeit gewählt. Kurzum, das brauch ich auch!

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