Media Monday #511

Neue Woche, neuer Media Mondayvom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben sind wie gewohnt in kursiv.

1. In punkto Witz und Humor trifftTresenlesenja wirklich quasi maßgeschneidert meinen Geschmack und das ausgerechnet Corona eine Reunion ermöglichte hat ja auch was. Viel Spaß mit der Rückkehr nach Sloegenkoegen.

2. Die Zurück in die Zukunft-Triologie ist das Paradebeispiel eines lupenreinen Feel-Good-Movie, denn jeder einzelne macht ne ganze Menge Spaß. Hab ich die letzten Monate auch alle mal wieder gesehen.

3. Filmische Qualitäten hin oder her, reicht es ja manchmal schon aus, wenn man es authentisch macht. Erinnert ihr Euch noch an Blair Witch Project? War das gruselig.

4. Eine Erzählung von Philipp Schlaffer (Linkzaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht und zudem ist es recht lehrreich. Aber schon klasse, wie er im Rückblick darüber lachen oder gar sich verächtlich machen kann, was er einst getrieben hat. War diesmal übrigens auch im aktuellen Stream vom Fernsehpodcast dabei. #Ehrenbauchtasche

5. Ich kann nur allen raten, die sich für Querdenken begeistern, einmalSinans Woche (Link) zu schauen, ein neuer Stern am Podcasthimmel. Profimusiker, der den Querdenkern hinterherrecherchiert, wunderbarer, kurzweiliger Podcast.

6. Kultureinrichtungen jeglicher Art mögen geschlossen sein, aber immerhin gibt es noch Dokus jeglicher Art. Ich guck bzw. vielmehr höre diverse Kriegstagebücher, teils erschreckend, teils das Grauen des Krieges gut darstellend, manchmal auch in eine Art Alltag verfallend. EismeerfliegerPanzerschütze an der Ostfront und das neue Urlaub auf Ehrenwort – Im Kampf mit der Aufklärungsabteilung im Osten und Westen – Erlebnisse eine FLAKsoldaten. Mir persönlich hilft es, die Zeit damals besser zu verstehen, was Alltag war, was und wieviel man wusste, woran man glaubte.

7. Zuletzt habe ich Seaspiracy (Link) auf netflix geguckt und das war tatsächlich in einigen Punkten überraschend, weil zwar einiges bekannt war, aber inwiefern das eine mit dem anderen zusammenhängt und selbst Umweltschutzorganisationen mit drin stecken, schon spannend. Also Fische schützen heißt keine Fische zu essen … und auch kein anderes Fleisch.

Konklusio: Möchte man Wale, Delfine, Haie oder Schildkröten schützen, sollte man nicht gegen deren Jagd vorgehen, sondern gegen Fisch(bei)fang und Plastikmüll aus Hochseefischerei. Letzteres macht gut 50% des Gesamtplastikmülls im Meer aus und warum Schleppnetze tödlicher sind als e Flasche Cola muss ich vermutlich nicht erklären. Beifang überlebt meist auch nicht und macht bei toten Walen, Haien (und Co) mehr als 90% der toten Tiere aus. Zudem wird auf das Problem eingegangen, dass die Fischbewegung für den Algenaustausch verantwortlich ist, welches wiederum das CO2 wesentlich effektiver als unsere Tropenwälder bindet, die wir gerade wegkloppen. Und Zuchtfische sind auch nicht gut, denn die werden mit (zu Fischmehl verarbeiteten) Wildfischen gefüttert. Und dann waren da noch die Umweltzertifikate, dass keine Delphine sterben mussten für diesen Thunfisch, die quasi nicht überwacht und kontrolliert werden. Sehenswert als Einstieg ins Thema!

2 Kommentare

  1. Bei Blair Witch Project finde ich alleine schon das Verhältnis zwischen Produktionskosten von 60.000 und Einnahmen von 248 Millionen spannend. Auch wenn Einnahmen nicht der zuverlässigste Gradmesser für Qualität ist, ist es doch ein Beispiel dafür, dass nicht unbedingt Millionen investiert werden müssen, um ein gutes Ergebnis abzuliefern.

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